Der Stör ist Fisch des Jahres 2014

Jedes Jahr wird ein Fisch zum Fisch des Jahres erklärt mit dem Ziel, dem Fisch besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Nach der Forelle ist der Stör der Fisch des Jahres 2014. Das Überbleibsel aus der Urzeit gehören zu den primitiven Knochenfischen und sind in Amerika, Asien und Europa - meist im Meer, anzutreffen. Zum Ableichen wandern sie jedoch in Süßgewässer flussaufwärts, sie sind anadrome Wanderfische. Auffallend ist, dass sie trotz ihrer weiten Verbreitung nur auf der Nordhalbkugel zu finden sind.

Wie der LFV-Bayern berichtet, so sind in Bayern vor allem die Sterlets bekannt, die kleinsten der Donaustöre mit einer maximalen Länge von bis zu einem Meter. Generell sind die Störe ganzjährig geschont, denn ihre Bestände sind stark gefährdet. Wer jedoch trotzdem Störe lebend beobachten möchte, der sollte entweder zum Tauchen gehen, denn in manchen Seen stößt man tatsächlich auf Vertreter dieser Art, oder aber man besucht ein entsprechendes Aquarium. Solch eines findet man in Passau flussabwärts, genauer gesagt in Engelhartszell.

Viele interessante Aspekte können in der LFV-Zeitschrift Bayerns Fischerei (Ausgabe 1/2014) nachgelesen werden.