Der Hecht ist Fisch des Jahres 2016

Imposant - Pfeilschnell - Hinterhältig.

Er lauert seiner Beute unter Wurzeln oder in Pflanzen auf und ist ein unbarmherziger Jäger aller Gewässer: Der Hecht. Und er ist ein beliebter Angelzielfisch, der einem nicht selten zur Weißglut treiben kann.

Hecht während eines Tauchgangs Hat men einen Hecht in Gewässer ausgemacht, so kann man ihm gezielt nachstellen, denn der Hecht ist standorttreu. Er jagt von seinem Standortaus gerne auch größere Beute und ist dabei nicht wählerisch. Er hat einen lang gestreckten, walzenförmigen und seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Der relativ lange Kopf hat ein entenschnabelähnliches, oberständiges Maul. Die Rücken- und Afterflosse sind weit nach hinten verlagert und ermöglichen dadurch blitzartige Beschleunigungen und Wendemanöver.

 

Die Färbung variiert nach dem Lebensraum – der Rücken ist meist grün-bräunlich, die Färbung wird bis zum weißen Bauch immer heller. Die Kiefer sind mit umklappbaren Fang- und Hechelzähnen bewehrt, die nach hinten gebogen sind.

Die Durchschnittsgröße liegt bei 50 bis 100 cm. Längen bis 150 cm oder Gewichte von über 20 kg sind möglich.

Seine durchschnittliche Lebenserwarrtung liegt bei ca. sieben Jahren. Beachtlich kurz, wenn man die Körpergröße mit kalkuliert.

Auch in unseren Gewässern sind die Hechte vertreten. Jedes Jahr werden schöne Exemplare gefangen. Und schöne Exemplare gibt es nicht selten in einem Längenbereich, der oberhalb der 100 Zentimetergrenze liegt.

 

 

Die oben gezeigten Bilder wurden während verschiedener Tauchgänge gemacht in deutschen und österreichischen Gewässern gemacht. Sie zeigen gut die Lebensräume und das Verstecken der Räuber.

Herzlichen Dank an meinen Tauchpartner und Fotografen A. Geiger.

Februar 2016, Karl Goldmann